Nutzen Sie Windows 10 und die Welt hört mit. Zahlreiche Spionagefunktionen schnüffeln sie gründlich aus.

 Windows 10 – Von führenden Geheimdiensten empfohlen

Haben Sie sich schon gewundert, warum es Windows 10 als kostenloses Programm gibt? Hatten Sie schon Mitleid mit Microsoft, dass denen soviel Geld entgeht? Keine Angst, wenn man die ganzen Schnüffelfunktionen in Windows 10 entdeckt, kann man schon fast glauben, dass die Geheimdienste von NSA, CIA, FBI, BND, MI6 usw., die Entwicklung bezahlt haben.

Verstößt Windows 10 gegen nationales Datenschutzrecht?

Die Datensammelwut, die Microsoft in Windows 10 standardmäßig eingeschaltet hat. ruft offenbar die Datenschutzbeauftragten einzelner Länder auf den Plan.

Zu den Ländern, in denen der Umgang von Windows 10 mit den Daten seiner Anwender eine Prüfung durch staatliche Stellen provoziert hat, gehört einem Bericht der Nachrichtenseite inside-it.ch zufolge die Schweiz. Auch in Russland wird der Generalstaatsanwalt prüfen, ob sich Microsoft und Windows 10 an die Vorschriften halten.

Von unserem Innenministerium hört man natürlich nichts. Schnüffeln ist sowieso die Lieblingsbeschäftigung, von dem ansonsten nicht mit irgendwelchen Fähigkeiten gesegneten, Innenminister Dr. Thomas de Maizière.

Windows 10: „Private Abhöranlage“

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz etwa warnt vor Windows 10 und beklagt, dass das Betriebssystem den PC der Nutzer „in eine Art private Abhöranlage“ verwandele. „Neu ist bei Windows 10 vor allem der Umfang der Überwachung“, sagt der Rechtsreferent Christian Gollner von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Auch andere Betriebssysteme von Apple und Windows sammelten mehr Daten als nötig, doch sei Windows 10 regelrecht eine „private Abhöranlage“. Microsoft erfasst demnach nicht nur Daten wie Postadresse, Alter, Geschlecht und Telefonnummer, sondern speichert mit einer eindeutigen ID-Nummer, die allen Geräten zugeordnet wird, den Standort und die digitalen Kontakte, mit denen man kommuniziert. So kann ein umfassendes Verhaltens- und Konsumprofil entstehen.

Datenschutzbestimmungen in Windows 10

Ein Kritikpunkt sind die voreingestellten Datenschutzbestimmungen in Windows 10. Demnach werden Daten wie Namen, Adressen oder Standorte von Geräten und deren Nutzern sowie eingegebene Web-Adressen oder Suchbegriffe an Microsoft weitergeleitet. Die zusätzlichen Datenübertragungen können zwar in den entsprechenden Einstellungen angepasst werden.

Allerdings müssten Nutzer dann auf bestimmte Funktionen, etwa der persönlichen Assistentin Cortana, verzichten. Experten zufolge kann der automatische Datenaustausch zudem auch mit diversen Einstellungen nicht komplett ausgeschaltet werden . Es wird spannend sein zu sehen, ob der Gegenwind für die Datensammelei in Windows 10 stark genug werden wird, um Microsoft zumindest zu einem teilweisen Einlenken zu bewegen.

Empfehlung: Windows 10 deinstallieren!!!

Jedem der sich nicht komplett aushorchen lassen will, kann nur eine Empfehlung gegeben werden: Windows 10 gar nicht installieren oder falls schon geschehen, „Runter mit dem Schnüffelprogramm“.

So schützen Sie sich vor den Spionagefunktionen in Windows 10

Falls Sie Windows 10 nicht installieren möchten, hier ein paar Tipps um die Schnüffelei einzugrenzen.

1. Microsoft ermöglicht bei Windows 10 den Login per Gesichtserkennung und Fingerabdruck. Es wird zwar versprochen, dass die biometrische Signatur nur auf dem Rechner gespeichert wird, allein mir fehlt der Glaube.

Wählen Sie die Funktion „Deaktiviere Biometrie“ aus.

2. Diagnose Daten verschicken. In der Grundeinstellung sendet Windows 10 diverse Nutzungsdaten an Microsoft.

Wählen Sie die Optionen „Deaktiviere Anwendungstelemetrie“ und „Deaktiviere Telemetrie“

3. Apps können Daten über Funktechniken wie Bluetooth austauschen. Dies klappt auch, wenn diese Geräte noch nie mit Ihrem Computer verbunden waren.

Um dies zu unterbinden, wählen Sie „Deaktiviere App-Zugriff auf ungekoppelte Geräte“. Mit „Deaktiviere App-Zugriff auf drahtlose Verbindungen“ stoppen Sie dies komplett.

 

33 weitere Schnüffelfunktionen und wie sie abgeschaltet werden, finden Sie in der Computer Bild 18/2015.

Unter www.cobi.de/12210 können Sie auch einen Spionage Stopper für Windows 10 downloaden. Hoffentlich sammelt dieses Programm nicht wieder Daten für den Axel Springer Konzern.

Quellen:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/windows-10-weist-erhebliche-datenschutzluecken-auf-13749037.html
http://t3n.de/news/windows-10-datenschutz-633604/
http://www.tweakpc.de/news/35011/windows-10-laender-pruefen-moeglichen-verstoss-gegen-datenschutzgesetze/

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