Ladezeitoptimierung sorgt für mehr Frequenz auf Ihrer Website

Ladezeitenoptimierung hält Besucher länger auf der Website und kann dadurch mehr Umsatz erzielen.

Tipps für die Ladezeitoptimierung Ihrer WordPress Webseiten

Um die Ladezeiten für Ihre WordPress Website zu verringern, muss erst eine Analyse der Websitekonfiguration erfolgen. Dabei ergeben sich meist folgende Unterschiede:

 

WordPress als statische Website

Falls Sie die WordPress Funktionen, wie Kommentare, Beiträge, Ping- und Trackbacks nicht nutzen und Ihre Website relativ selten aktualisiert wird, können Sie mit dem Plugin Simply Static eine statische Kopie anlegen. Diese wird in einem eigenen Verzeichnis gespeichert. Dadurch entfällt die Verarbeitung von PHP Code und es erfolgen keine zeitraubenden Anfragen an die Datenbank.

Vorteil: Die Website ist statisch gespeichert und kann schnell geladen werden.

Nachteil: Bei Änderungen müssen Sie wieder die statische Kopie neu anlegen.

 

WordPress als dynamische Website

Diese Verwendung von WordPress ist wohl die häufigste Nutzungsart. Auch die WooCommerce Shop Ergänzung für WordPress setzen auf Inhalte, die von der Datenbank aufgerufen werden.

 

Caching

Um für dynamische Seiten die Ladezeiten zu verringern, gibt es die Möglichkeit durch Caching-PlugIns. Dabei werden aus den Inhalten der Datenbank und dem PHP Code auf dem Server HTML Seiten erstellt und gespeichert: Anstatt für jeden Seitenaufruf die Seiten neu zu erstellen, erhalten Websitebesucher die bereits erzeugte und gespeicherte HTML Seite angezeigt.

Bei stark frequentierten Webseiten verringert sich dadurch die Serverlast und ermöglicht einen schnelleren Seitenaufbau für mehr Besucher.

Welches Caching PlugIn für Ihre Website das Richtige ist, hängt von den Möglichkeiten des Servers, der Website und der Nutzung ab.

Bekannte kostenlose Caching PlugIns sind W3 Total Cache, Comet Cache, Super Static Cache, WP Fastest Cache und WP Super Cache.

Ein kostenpflichtiges Caching PlugIn ist WP Rocket. Hier beträgt der jährliche Preis 39,– $. Dieses PlugIn lässt sich leicht konfigurieren und bietet umfangreiche Optionen zur Ladezeitoptimierung.

Sollten Sie einen WooCommerce Shop oder eine Mitgliederseite betreiben muss gewährleistet sein, dass bestimmte Seiten nicht gecacht werden. Dies ist zum Beispiel der Warenkorb oder die Checkout Seite. Manche Caching PlugIns bieten die Möglichkeit eingeloggten Usern nie die gecachten Webseiten zu zeigen. Dies erhöht zwar die Ladezeit, ist aber für diese User irrelevant, weil sie bereits einen Bezug zur Website oder Onlineshop haben.

Für alle neuen Besucher wird die Variante ausgeliefert, die die kürzesten Ladezeiten aufweist. Besonders auf mobilen Geräten ist eine kurze Ladezeit wichtig. Hier ist die Abbruchbereitschaft der Websitebesucher noch höher als auf Desktop & Co.

Mit den meisten Caching Plugins ist auch die Einstellung eines Browser Cache möglich. Hier wird die Website beim Besucher im Browser gespeichert. Besucht er die Website erneut, wird die Seite nicht mehr vom Server geladen, sondern viel schneller aus dem Browser Cache.

 

Gzip und mod.deflate

Durch die Verwendung von gzip oder mod.deflate werden bestimmte Seiteninhalte (HTML, CSS und JavaScript) vor der Übertragung zwischen Server und User komprimiert. Die Datenpakete sind kleiner und werden im Browser des Besuchers entschlüsselt. Dies funktioniert allerdings nur, wenn Sie Zugriff auf die .htaccess Datei haben.

 

HTTPS Seiten

Google schlägt seit letztem Jahr vor, Webseiten mit SSL Zertifikaten zu verschlüsseln. Der Aufruf erfolgt komplett über https. Im Ranking wirkt sich dies positiv aus. Nachteil dabei: Für alle Übertragungen zum Aufbau einer Website werden jeweils neue Verbindungen zwischen Server und User auf gebaut. Bei HTTPS Seiten müssen sich Server und Browser erst auf die Verschlüsselung einigen. Diese kostet Zeit. Dies lässt sich mit keep-alive umgehen. Hier ist „keep-alive“ eine Lösung zur Ladezeitoptimierung. Ist keep-alive konfiguriert bleibt die Verbindung zwischen Server und Browser offen um alle Resourcen zu übertragen. Damit muss die Verschlüsselung nur einmal durchgeführt werden. Keep-alive lässt sich entweder in der Server Konfiguration oder in der .htaccess Datei aktivieren.

 

Server Optimierung

Überprüfen Sie, welche PHP Version auf Ihrem Server läuft. Lange Ladezeiten werden zu 80% durch die Abarbeitung des PHP-Codes verursacht, den Rest verbraucht die Datenbank.

Läuft Ihr Server noch auf PHP5.6 verschenken Sie wertvolle Zeit. Das moderne PHP7 führt zu einem spürbaren Geschwindigkeitsvorteil. Leider bieten nicht alle Hosten PHP7 an, bzw. der Wechsel ist mit einem hohen Aufwand des Kunden verbunden. Bei seowebb laufen alle aktuellen Kundenwebseiten auf PHP7. Wir möchten unseren Kunden die maximal mögliche Geschwindigkeit bieten.

 

Hosting

Durch die Wahl des richtigen Hosting Partners können Sie die Ladezeiten ohne weitere Maßnahmen verringern. Bei der Ladezeit fallen besonders die großen Anbieter negativ auf. Um günstigste Preise anzubieten, packen Sie so viel Kunden wie möglich auf einen Server. In Spitzenzeiten steigt daher die Ladezeit merklich.

Wählen Sie ein Hosting Unternehmen, welches die Kundenanzahl pro Server begrenzt. Ein jüngst durchgeführter Test zwischen seowebb und einem der großen Anbieter ergab bei einer identischen Website eine Ladezeitdifferenz von über 20% zu Ungunsten des großen Anbieters.

 

Webdesign Theme

Mit dem richtigen Theme (Design) lässt sich erheblich Ladezeit sparen. Für den Laien ist leider nicht ersichtlich, wieviel Code ein Theme enthält. Jede Codezeile, die der Server ausliefert, kostet aber Zeit. Bei manchen Themes kommen dann noch Mengen an Inline Skripten dazu. Diese müssen bei jedem Seitenaufruf individuell geladen werden. Sind diese Skripte in einer zentralen CSS-Datei, erfolgt der Aufruf nur einmal.

Gerade Webdesigner, die nur wenig oder keine Ahnung von Programmierung haben, greifen zu diesen code überladenen Themes. Hier können Sie das Design auch ohne HTML und CSS Kenntnisse zusammenstellen. Nachteil sind leider die Unmengen an Programmcode. Besonders die vielen Java Script und CSS Dateien sorgen für erheblichen Datenbankverkehr.

Bei diesen Themes ist ein Webdesigner gefragt, der auch etwas von Programmierung und Suchmaschinenoptimierung versteht. Die Kombination dieser ladezeit intensiven Dateien hilft bei der Ladezeitoptimierung.

Wie viel Code tatsächlich genutzt wird, lässt sich mit https://unused-css.com/ leicht ermitteln. Geben Sie einfach die Sitemap-URL eingeben, damit alle Seiten geprüft werden.

 

Bilder optimieren

Meist brauchen Bilder das größte Datenvolumnen. Gerade hier verbirgt sich Potential, um die Ladezeit signifikant zu vermindern. Dabei steckt Optimierungspotential in der Größe und Auflösung der Bilder.

 

Bildergröße

Je nach Platzierung auf der Website können die Bilder unterschiedlich groß sein, um optimal dargestellt zu werden. Nutzen Sie eine Anzeige über die gesamte Website, sollte das Bild 1980 Pixel in der Breite betragen. So ist gewährleistet, dass es auch auf großen Monitoren gut dargestellt wird. Ein Bild, welches nur im Text oder in der Sidebar erscheint, kommt vielleicht auch mit 500 Pixel aus.

 

Bildauflösung

Passen Sie die Bildqualität den Anforderungen an. Mit einem einfachen Programm wie „Photoshop Elements“ ermöglicht es Ihnen Bildgröße und Auflösung individuell einzustellen. Oft genügt eine Bildqualität von 25%. So können Sie aus einem Originalbild mit 4000 Kb, ohne großen Aufwand ein ladezeit optimiertes Bild mit 150Kb generieren.

 

Automatische Bildanpassung

Wer den Aufwand einer individuellen Bildoptimierung scheut, kann auch das PlugIn „Imsanity“ installieren. Dieses rechnet die hochgeladenen Bilder auf die benötigte Bildqualität. Nachteil dieser Lösung ist, ein zusätzliches PlugIn braucht wieder Ladezeit und die Optimierung ist nicht so effektiv, wie beim manuellen bearbeiten.

 

Testmodule zur Überprüfung der Ladezeitoptmierung

Mit folgenden Modulen können Sie den pagespeed Ihrer Website überprüfen. Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Werte tageszeitabhängig sind. Auch der Serverstandort des pagespeed Moduls spielt eine Rolle.
https://testmysite.thinkwithgoogle.com/
https://varvy.com/pagespeed/

Fazit: Ohne Ladezeitoptimierung verbrauchen viele WordPress Webseiten erhebliche Resourcen. Mit dem richtigen Know how und der geschickten Auswahl an PlugIns und Caching Tools können Sie sich leicht von der Konkurrenz absetzen.

 

Wenn Sie unsere Unterstützung in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich einfach an uns. Wir machen auch Ihrer Website Feuer.

Bild:stockunlimited.com

 

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